Teneriffa Tipps für eure nächste Reise

Alles Wissenswerte über Teneriffa

Teneriffa ist die größte Kanarische Insel, hat 888.000 Einwohner, liegt ca. 250 km vor der Küste Afrikas und 269 Küstenkilometer zu bieten. Zählt man das warme Klima, die erstklassigen Resorts & Appartements, das abwechslungsreiche Freizeitangebot, das sehr gut ausgebaute Straßen- und Wegenetz sowie die zahlreichen Naturschönheiten zusammen, weiß man warum die Insel so beliebt bei Urlaubern ist. Der Teide Nationalpark ist der größte und älteste Nationalpark der Kanarischen Inseln, er ist UNESCO-Welkulturerbe; der Teide ist mit 3.718 Metern der höchste Berg Spaniens. Beliebte touristische Strände und Orte sind Puerto de la Cruz und Santa Ursula im Nordwesten, El Médano und Playa de las Gaviotas im Süden; die Costa Adeje, Playa Paraiso und Playa de las Américas im Südwesten; Puerto de Santiago und Playa de la Arena im Westen. Die kanarische Insel der Superlative ist definitiv ein Besuch wert!

Quick Facts über Teneriffa

  • Hauptort: Santa Cruz de Teneriffe
  • Amtssprache: Spanisch
  • Einwohneranzahl: 888.000
  • Zeitverschiebung: – 1h
  • Anreisezeit: 6 h / Flug
  • Währung:
  • Strom: 220 V, 50 Hz
  • Reisepass: nicht notwendig (Personalausweis ausreichend)
  • Visum: nicht notwendig
  • Beste Reisezeit: ganzjährig


Insider Tipps für Teneriffa

Candelaria – Pilgerreise zur schwarzen Maria

Der kleine Ort Candelaria an der Südwestküste der Insel gilt als der wohl bedeutendste katholische Wallfahrtsort der Kanaren. Jeden August pilgern Scharen von Gläubigen zur Basílica de Nuestra Señora de Candelaria, um dort die schwarze Marienfigur zu huldigen. Neben der Schutzheiligen der Kanaren stehen hier auch die neun überlebensgroßen Statuen der Guanchen-Könige. Sie wachten vor der spanischen Eroberung über die Insel.

Wanderung im Anaga-Gebirge – Durch den Lorbeerwald ans Meer

Am Aussichtspunkt Mirador Cruz del Carmen beginnt die zehn Kilometer lange Wanderung nach Punta del Hidalgo im Norden der Insel. Der Weg führt durch den dichten Lorbeerwald des Anaga-Gebirges vorbei am Bergdorf Carboneras nach Chinamada. Die wenigen Einwohner wohnen hier noch heute in Höhlenwohnungen. Nach vier Stunden erreicht man den Küstenort Punta del Hidalgo. Wer möchte, kann sich in den vulkanischen Badebecken erfrischen. Da das Wetter oft unbeständig ist und die Berge meist mit Wolken bedeckt sind, solltet ihr euch vorab informieren, denn besonders Wanderungen können bei schlechter Sicht schnell gefährlich werden. Bei Sonnenschein werdet ihr allerdings mit den wohl schönsten Aussichten der Insel belohnt.


Ausflugstipps für Teneriffa

Puerto de la Cruz

Puerto de la Cruz, ist dank des großen Einzugsgebiets die drittgrößte Stadt Teneriffas und das touristische Zentrum im Norden der Insel. Die Stadt war schon vor 100 Jahren ein Kurbad für betuchte Engländer, die sich in dem einstigen Hafen La Orotava einquartierten, um so dem Winter daheim zu entkommen.  Die Altstadt verzaubert mit ihrer Kulisse aus dem 17. Jahrhundert.

Santa Cruz de Tenerife

Santa Cruz de Tenerife ist die Hauptstadt Teneriffas und mit Las Palmas auf Gran Canaria eine der beiden Hauptstädte des kanarischen Inselarchipels. Sie liegt im Nordosten. Anfang des 18. Jahrhunderts verfügte Santa Cruz de Tenerife als einzige kanarische Stadt über Handelsabkommen mit Amerika und gelangte dadurch zu wirtschaftlichem Wohlstand. Die Besucher treffen in Santa Cruz de Tenerife auf zahlreiche kulturelle Highlights, großstädtische Aufgeregtheit und reizvolle Einkaufsmöglichkeiten. Shoppingmeile Nummer eins ist die Calle Castillo – bevor sie schließlich am Hafen endet, verführt sie mit vielen Geschäften zum Geld ausgeben. Vom Hafen aus hat man einen hervorragenden Blick auf die futuristische Kongress- und Konzerthalle namens Auditorio de Tenerife. Das Gebäude, welches stark an die Oper von Sydney erinnert und mittlerweile zum Wahrzeichen der Stadt avancierte, wurde vom Architekten Santiago Calatrava entworfen und befindet sich direkt am Meer. Daneben liegt der Parque Maritimo, eine rund 22.000 m² große Badeanlage mit mehreren Schwimmbädern, schönen Beetanlagen und direktem Zugang zum Meer.

Nationalpark Teide

Der Nationalpark Teide ist der größte und älteste Nationalpark der Kanarischen Inseln. Das Zentrum des Nationalparks bildet der höchsten Berg Spaniens, den Teide mit seinen unschlagbaren 3718 Metern und steht unter dem Schutz der UNESCO. Der Teide ist ein Vulkankegel. Der letzte Ausbruch war 1798. Im Schutz des Teide lebt ein weltweit einzigartiger Tier- und Pflanzenreichtum.

La Orotava

La Orotava liegt im Norden von Teneriffa. Die Stadt ist ein bedeutendes kulturelles Zentrum der Insel. Seine Altstadt mit den historischen Häusern und den alten Getreide-Mühlen, in denen das für die Kanaren typische geröstete Getreide-Mehl Gofio hergestellt wurde, stehen unter Denkmalschutz. Die Lage im fruchtbaren Orotavatal zog bereits namhafte Naturforscher wie Alexander von Humboldt an. Sehenswert ist der Akklimatisierungsgarten von La Orotava. Er wurde im 18. Jahrhundert angelegt, um neue Pflanzenspezies aus Amerika in Spanien heimisch zu machen. Noch heute wird der Garten für die Wissenschaft genutzt, in ihm wachsen über 3000 Pflanzenarten, darunter seltene Exoten.

Altstadt von La Laguna

Laguna im Nordosten ist nach Santa Cruz de Tenerife die zweitwichtigste Stadt der Insel. San Christóbal de la Laguna wurde 1497 von Alfonso Fernández de Lugo gegründet und geplant. Ihre Blüte erlebte die Stadt im 17. und 18. Jahrhundert. Seit 1999 ist die Altstadt UNESCO Weltkulturerbe. Prächtige Kirchenbauten, kanarische Herrenhäuser mit üppig bepflanzten Patios, historische Gebäude und gepflegte Grünanlagen sind absolut einen Besuch wert. La Laguna ist darüber hinaus Bischoffsitz und Universitätsstadt.

Los Gigantes

Der Ort im Westen von Teneriffa wird euch zum Staunen bringen: Eine gigantische Steilküste erwartet euch, die teilweise bis zu 450 Meter hoch über dem Meer prangt. Wenn das Glück gütig ist, trefft ihr auf einer Bootstour dorthin auf Delphine.

Caldera de Canada

Die Caldera de Canada im Zentrum Teneriffas ist ein imposanter Vulkankrater mit dem beeindruckenden Durchmesser von 17 Kilometern. Drum herum öffnet sich eine fast surreale Landschaft aus erstarrtem Magma, bizarren Felsformationen und Gestein, das in allen möglichen Farben leuchtet.


Sportmöglichkeiten auf Teneriffa

Teneriffa Wandern

Wandern

Das absolute Highlight auf Teneriffa ist die Besteigung des Teide. Für die Besteigung des Teide werden meist zwei Tage eingeplant. Am ersten Abend beitet sich eine Übernachtung in der Schutzhütte Altavista an, um am nächsten Morgen bei Sonnenaufgang den Gipfel zu erreichen. Wer von dort dann in aller Frühe weiterwandert, den erwartet auf dem Gipfel auf über 3700 m ein Gänsehautmoment mit traumhaftem Ausblick auf die umliegenden kanarischen Inseln La Gomera, La Palma und Gran Canaria.

Radfahren / Mountainbiking

Landschaftlich und auch geographisch ist Teneriffa ideal für Mountainbiker. Auf gut erschlossenen Trails geht’s mal bergauf und bergab – Abwechslung und Anstrengung garantiert. Eine Empfehlenswerte Tour starten auf Meereshöhe von El Médano und dort fahrtihr durch die für den Süden typische Wüstenlandschaft. Auf staubigen und steinigen Singletracks gehts in Richtung „Barrancos“ (Schluchten), wo technisch anspruchsvolle Anstiege und Abfahrten auf euch warten.

Tauchen

Tauchgründe in 10 bis 40 Metern Tiefe, konstante Temperaturen zwischen 17 und 24 Grad sowie über 30 Tauchbasen – das sind ausreichend Argumente für einen Tauchgang auf Teneriffa. Besonders beliebt sind Tauchgänge an der West- und Südküste. Hier ist der Atlantik besonders ruhig und die Unterwasserwelt von höhlenartig bis fischreich so vielseitig, dass es schwer ist, sich zu entscheiden, wo man eintaucht.

Schnorcheln

Schnorcheln ist von nahezu jedem Fleckchen Strand aus möglich. Der Strand von La Teresitas ist besonders zu empfehlen.

Surfen

Teneriffa gilt als ganzjähriges Reiseziel für Surfer – in den Wintermonaten dreht der Wind noch ein bisschen mehr auf. Beliebte Spots im Norden sind Puerto de la Cruz (Anfänger) und El Socorro; im Süden der Abschnitt zwischen Los Gigantes und Los Christianos. Ein besonderer Tipp ist der Strand von El Médano und ein Geheimtipp der Strand La Izquierda an der Costa Adeje. Hier gleiten vor allem Einheimische virtuos übers Wasser. Das Equipment kann überall ausgeliehen werden.

Was kostet wieviel auf Teneriffa?

  • Taxi: 2 Euro pro km / ab 3 € Grundgebühr
  • Kaffee: ab 1 € für eine Tasse Kaffee
  • Souvenir: 1,50 € für eine Strelitzie
  • Wein: ab 1,50 € für ein Glas (0,2 l)
  • Benzin: knapp 1 € für 1 l Super
  • Tapa: ab 2,50 € für einen kleinen Snack


Strandtipps für Teneriffa

Playa de Abama

Der Strand besticht durch glasklares Wasser, feinen Sand, sowie natürliche Pools, die zum zum Baden einladen. Ein Aufzug und eine Treppe führen euch hinunter zum Strand. Unten gibt es Liegen, eine Strandbar und ein Restaurant. Die Bucht liegt geschützt und ist ideal geeignet, um Ruhe und Entspannung zu finden.

Las Teresitas

Las Teresitas ist der Stadtstrand von Santa Cruz de Tenerife im Norden und der einzige weise Sandstrand auf Teneriffa. Der Sand kommt direkt aus der Sahara. Am Strand von La Teresitas kann man besonders gut Schnorcheln. Der Strand ist noch dazu durch zwei Molen vor hohen Wellen sicher.

Playa de Las Américas

Playa de Las Américas im Süden ist mit Sicherheit einer der berühmtesten Strände Teneriffas. Dementsprechend geht hier die Post ab. Davon abgesehen, dass sich hier ein wunderbarer langer Strandabschnitt mit goldgelbem Sand auftut, sorgen zahlreiche Hotels, Restaurants und Bars für einen Ausgleich zum Badespaß.

Playa de las Gaviotas

Playa de las Gaviotas ist einer der wenigen FKK-Strände der Insel. Er befindet sich in der Nähe von Santa Cruz de Tenerife im Nordosten Teneriffas.

Los Christianos

Los Christianos im Süden ist ein touristischer Strand mit Ankerplätzen. Typisch sind der goldgelbe Sand und das ruhige Wasser. Viele Restaurants, Hotels, Bars und Cafés befinden sich entlang des Strandes – ausgestattet mit allem, was den Urlaub angenehm macht.

El Médano

Der hellsandige Strand in der Nähe des Fischerdorfes El Médano im Süden ist der längste Strand von Teneriffa. Hier ist ausreichend Platz für einen individuellen Badeurlaub an unbevölkerten Plätzen und darüber hinaus ausreichend Wind für Surfer.

Costa Adeje

Die Costa Adeje liegt im Südwesten. Eine kilometerlange Strandpromenade mit allem drum und dran verbindet die einzelnen Orte und ihre wunderbaren Strände miteinander. Die Strände sind goldgelb bis schwarz.

Playa Jardin

Playa de Jardin ist ein richtig schöner dunkler Sandstrand, wie er für Teneriffa typisch ist. Es herrschen sehr gute Bedingungen für entspannte Strandtage und sich dabei nicht zu langweilen. Die Infrastruktur und die Erreichbarkeit ist gut und die Wasserqualität ebenso. Zahlreiche Lifeguards sorgt dafür, dass auch bei größerem Wellengang, das Baden sicher ist.

Jetzt Urlaub auf der wunderschönen kanarischen Insel Teneriffa machen und alle Highlight mit eigenen Augen sehen!

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