Reisetipps für euren nächsten Spanien Urlaub

Spanien hat viel zu bieten für euren nächsten Urlaub. Im Folgenden zeigen wir euch auf, was das so ist und geben euch ein paar wertvolle Reisetipps.
Dank der 4.000 Kilometer langen Küsten und des milden Klimas mit mehr als 300 Sonnentagen im Jahr sind besonders die Küsten Spaniens bei Urlaubern sehr beliebt. Die populärsten sind die Costa Brava, der nördlichste spanische Küstenstreifen am Mittelmeer, die Costa Dorada mit feinen, gelben Sandstränden in den Provinzen Barcelona und Tarragona, die Costa Blanca in der Region von Alicante und die Costa del Sol, die andalusische Mittelmeerküste.

Urlaub in Spanien: mildes Klima das ganze Jahr

Das Klima in Spanien ist in unterschiedliche Zonen unterteilt. An der nördlichen Küste herrscht atlantisches Klima mit milden Sommern und Wintern. Die Ø Temperatur liegt zwischen 17 und 19 Grad Celsius. In den höheren Lagen innerhalb der Pyrenäen herrscht Gebirgsklima. Der Winter fällt hier kalt und besonders lang aus. Die sehr frisch temperierten Sommer sind kurz. Im Zentrum Spaniens herrscht ozeanisch-kontinentales Klima. Die monatliche Durchschnittstemperatur schwankt zwischen 8 Grad im Januar und 31 Grad im Juli. Im Sommer liegen die Temperaturen höher als an der Küste. Spaniens Süden ist vom Mittelmeerklima geprägt. Der Winter fällt mit durchschnittlich mindestens 16 Grad mild aus, der Sommer ist sehr heiß mit durchschnittlich über 30 Grad zwischen Juni und September.


Unsere Reisetipps für die wichtigsten Städte in Spanien

Barcelona – die Hauptstadt Kataloniens

Barcelona liegt 120 km südlich der Pyrenäen direkt am Mittelmeer. Die 2. größte Stadt Spaniens besticht durch sein mediterranes Flair und ist ein beliebtes Ziel für eine Städtereise. Wandelt auf den Spuren Gaudis, schlendert über die Ramblas, genießt die Aussicht aus der Hafenseilbahn, besucht den Parc Güell – Barcelona bietet zahlreiche Attraktionen, die euch beeindrucken werden. Nicht verpassen dürft ihr das Wahrzeichen der Stadt, die Sagrada Familia, das unvollendete Meisterwerk Gaudis, dessen Grundstein 1882 gelegt wurde und 2026 fertiggestellt werden soll, was genau 100 Jahre nach dem Tod des Architekten wäre. Nur wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt, erstrecken sich kilometerlange Sandstrände, die zur Entspannung nach dem Sightseeing einladen. Hier kann man nicht nur im Meer baden, sondern auch Windsurfing oder anderen Wassersportarten nachgehen. Der bekannteste ist der zentral gelegene, mit der Metro gut zu erreichende Barceloneta Strand.


Madrid – die Hauptstadt Spaniens

Die Metropolregion Madrid zählt mit etwa sieben Millionen Einwohnern zu den größten Metropolen Europas und ist die größte Stadt Südeuropas. Als Handels- und Finanzzentrum hat die Stadt nationale und internationale Bedeutung. In Madrid befinden sich sechs öffentliche Universitäten sowie verschiedene andere Hochschulen, Theater, Museen und Kultureinrichtungen, die einen Städtetrip nach Madrid zu einem beeindruckenden Unterfangen machen. Es gibt zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die ihr euch nicht entgehen lassen solltet, wie z.B. Palacio Real, Parque del Oeste, Plaza de Cibeles, Plaza Mayor und Parque del Retiro, um nur einige zu nennen.

Der Parque del Ritero ist eine grüne Oase, der im 17. Jhd. von Philipp IV. als Königsgarten angelegt wurde. Plaza Mayor ist der bekannteste Platz der Stadt, hier lassen sich Besucher in charmanten Straßencafés nieder und hören den Straßenmusikern zu. Auf dem Plaza de Cibeles befindet sich der Kybele-Brunnen, der wohl das beliebteste Fotomotiv von Madrid darstellt. Der Parque del Oeste wurde 1910 als englischer Garten mit Baumgruppen und großen Rasenflächen angelegt und bietet einen tollen Blick über den Casa de Campo und den Königspalast. Der Königspalst (Palacio Real) ist ein architektonisches Highlight Madrids, der mit üppiger, barocker Pracht auf sieben Etagen daherkommt.


Die einzelnen Küstenregionen für einen tollen Urlaub in Spanien

Costa Brava – die wilde Küste

Die malerische 220 Kilometer lange Küste Costa Brava ist eine der beliebtesten Regionen für einen Spanien Urlaub und zieht sich von den Pyrenäen bis zur Tordera Flußmündung bei Blanes. Die Region wird von den Einheimischen als Wilde Küste bezeichnet: Das landschaftlich einzigartige Vulkangebiet Garrotxa besticht durch natürliche Schönheit. In den Regionen Blanes, L`Escala, Roses und Canyelles wechseln sich Fels- und Sandbuchten mit schroffen Küsten ab. Die felsigen Küstengebirge sind mit lichten Pinien-, Korkeichen- und Akazienhainen bewachsen.

Genießt ursprüngliche, idyllische Fischerdörfer wie L`Estartit und lasst euch von mittelalterlichen Städtchen wie Pals, Begur und Tossa de Mar begeistern.
Tossa de Mar ist einer der historischen Orte der Costa Brava mit diversen, gut erhaltenen Wachtürmen aus dem Mittelalter und einer alten Befestigungsanlage, von der aus sich ein wunderschöner Blick auf das türkisblaue Meer erstreckt.

Ein Kontrastprogramm dazu bieten Lloret de Mar oder Calella, die sich bei Partyurlaubern großer Beliebtheit erfreuen.

Die Region wartet mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten, wie der Klosterruine Sant Pere de Rodes, dem Salvador-Dalí-Museum in Cadaqués, die Altstadt von Pals oder dem Naturpark Cap de Creusam in Alt Emporda, auf.


Costa Dorada – die goldene Küste

Die Costa Dorada (auf Deutsch: Goldene Küste) erstreckt sich auf einer Länge von 216 km im Nordosten Spaniens. Sie verläuft entlang der katalonischen Küstenstadt Vilanova i la Geltrú, die ca. 40 km von Barcelona entfernt liegt, bis nach Alcanar, das südlich dem Ebrodelta liegt und somit den gesamten Küstenstreifen der Provinz Tarragona bildet.

Die Costa Dorada ist von langen, feinkörnigen und sanft abfallenden Sandstränden geprägt – die perfekte Voraussetzung für euren Badeurlaub. Der Anteil von Sandstränden im Vergleich zu Felsküsten liegt an der Costa Dorada deutlich über dem Anderer spanischer Küstenabschnitte.

Bekannte Orte an der Costa Dorada sind zum Beispiel die Folgenden:

Torredembarra
Torredembarra liegt im Nordosten Spaniens zwischen Tarragona und Barcelona. Die Stadt verfügt über das Privileg, einen bewundernswerten Naturstrand zu besitzen: Dieser Strand heißt Els Muntanyans und hat Wanderdünen sowie Lagunen.

Tarragona
Tarragona ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz im Süden von Katalonien und unbedingt einen Besuch im Spanien Urlaub wert, da die römische Geschichte hier allgegenwärtig ist und die Ruinen von Tarraco zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen.

Salou
Salou liegt direkt am Mittelmeer ca. 100 km südlich von Barcelona. Ein Highlight der Stadt ist der gut ausgestattete, flach ins Meer abfallende, breite Sandstrand Platja Llevant. Unbedingt ein Besuch wert ist Port Aventura, der größte Freizeitpark Spaniens, der am Ortsrand liegt und von vielen Hotels fußläufig erreichbar ist.


Costa de la Luz – die Küste des Lichts

Die Costa de la Luz erstreckt sich über 200 km und befindet sich an der südlichen spanischen Atlantik-Küste am Golf von Cádiz zwischen der vom Fluss Guadiana gebildeten spanisch-portugiesischen Grenze nahe der Stadt Huelva und der südlichsten Spitze Spaniens bei Tarifa. Die Strände an der Costa de la Luz bestehen zum Großteil aus endlosen Dünen mit feinem Sand, die von einheimischen Pflanzen befestigt werden. In der Nähe der Küsten befinden sich die für Andalusien bekannten Pinienwälder.

Eine unverzichtbare Sehenswürdigkeit im Spanien Urlaub an der Costa de la Luz ist der Nationalpark Donana, der als andalusisches Vogelparadies bekannt ist. Die Kiefernwälder und bis zu 40 Meter hohen Dünen dienen Zugvögeln als Rastplatz auf ihrem Weg nach Afrika. Empfehlenswert ist auch der Besuch der Zahara de los Atunes in der Provinz Cadiz. Dieser breite Strand reicht vom Fischerort Zahara bis zum Kap Cabo de Plata. Er bietet verschiedene Wassersportmöglichkeiten wie Segeln, Windsurfen, Tauchen und Angeln. Das kristallklare Meer und der feine Sand laden zu Spaziergängen ein. Im Sommer ist dieser Strand besonders beliebt. Einen Zwischenhalt auf eurer Reise entlang der Costa de la Luz solltet ihr unbedingt in Cadiz machen, der ältesten Stadt Spaniens, die auf eine 3000-jährige Geschichte zurückblickt und durch andalusisches Flair gepaart mit maurischen Einflüssen beeindruckt.


Costa del Sol – die Sonnenküste

Die Costa del Sol ist eine 300 km lange Küste im Süden Spaniens in der Region Andalusien. Die Küste grenzt im Westen an das Campo de Gibraltar (Mittelmeerküste der Provinz Cádiz) und im Osten an die Costa Tropical (Provinz Granada). Die Costa del Sol hat sich dank des milden Klimas und der mehr als 320 Sonnentage pro Jahr zu einem beliebten internationalen Urlaubsziel entwickelt. Urlaubszentren sind westlich von Málaga der Küstenabschnitt von Torremolinos und Benalmádena über Marbella bis San Pedro de Alcantara und im Osten Málagas zwischen Torre del Mar und Nerja. Die landschaftlichen Highlights der Sonnenküste sind der Parque Natural Cabo de Gata-Nijar 40 km nordöstlich von Almeria, der die vielleicht schönsten Strände der andalusischen Mittelmeerküste beheimatet, sowie die Sierra Nevada, wo sich die höchsten Berge des Spanischen Festlandes erheben, deren Gipfel bis in den Frühling hinein mit Schnee bedeckt sind. Als architektonische Highlights während eures Spanien Urlaubes solltet ihr euch auf keinen Fall Alcabaza und Alhambra entgehen lassen. Alcabaza ist die umfangreichste maurische Festung Spaniens und wurde 955 n Chr. von Abd Ar Rahman, dem ersten Kalifen von Córdoba erbaut. Die Alhambra ist eine bedeutende Stadtburg auf dem Sabikah-Hügel von Granada in Spanien und gilt als eines der schönsten Beispiele des maurischen Stils.


Costa Blanca – die weiße Küste

Die Costa Blanca ist eine reizvolle Landschaft, geprägt von Orangen- und Mandelbäumen. Sie bietet ein umfassendes Angebot für Freizeit und Sport und einem milden mediterranen Klima. Der Küstenabschnitt in der spanischen Provinz Alicante zieht sich von Dénia im Norden bis Pilar de la Horadada im Süden. Die Strände und Küsten der Costa Blanca gehören zu den beliebtesten Regionen Spaniens. Ein landschaftliches Highlight und daher unbedingt ein Reisetipp für den Spanien Urlaub ist Penyal d’Ifac, ein Felsgigant, der unter Naturschutz steht und zahlreichen Seevögeln und hunderten Pflanzenarten beheimatet. Die schönsten Strände an der Costa Blanca sind zweifelsohne die Platja de Llevante und die Platja de Poniente. Zwischen beiden Sandstrandlinien erhebt sich ein Vorsprung mit der dahinterliegenden Altstadt.


Balearen

Die Baleareninseln befinden sich im westlichen Mittelmeer als autonome Gemeinschaft und bestehen aus Mallorca, Menorca, Ibiza, Formentera und Cabrera und zählen auf Grund der angenehmen heißen Temperaturen und langen, schönen Sandstränden zu den beliebtesten Reisezielen in ganz Spanien.
Mallorca ist die größte und wohl bekannteste der Baleareninseln. Hier begrüßen Strand, Sonne und die berühmten Partymeilen Urlauber aus der ganzen Welt. Menorca wartet als zweitgrößte Baleareninsel mit einer schönen Landschaft und Naturschutzgebieten auf. Ibiza ist die drittgrößte Baleareninsel und überzeugt mit schönen Stränden, Pinienwäldern und einem ausgeglichenen Klima. Die zweitkleinste Baleareninsel Formentera hat ein subtropisches Klima und schöne, weiße Sandstrände zu bieten. Cabrera ist die kleinste, lediglich zeitweise bewohnte Insel der Balearen und gehört zu einer Reihe vorgelagerter Inseln von Mallorca. Cabrera steht unter Naturschutz. Ein Besuch lohnt sich hier vor allem für Taucher und die Cova Blava, die blaue Höhle gilt als echter Geheimtipp.


Kanaren

Die Kanarischen Inseln gehören politisch zu Spanien, geographisch zu Afrika und biogeografisch zu Makaronesien. Die Inselgruppe liegt im östlichen Zentralatlantik, etwa 100 bis 500 Kilometer westlich der marokkanischen Küste Afrikas. Auf Grund ihrer ganzjährig milden Temperaturen, landschaftlichen Besonderheiten und schönen, kilometerlangen Stränden sind die Kanaren ein sehr beliebtes Reiseziel und gelten als Inseln des ewigen Frühlings. Badeurlauber können an schwarzen Lavastränden oder hellen Sandstränden entspannen. Auf aktive Urlauber warten erstklassige Surfspots auf Fuerteventura, faszinierende Tauchplätze vor der Küste Lanzarotes und herrliche Wanderwege in der Bergwelt Gran Canarias.

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