Die besten Menorca Tipps & Highlights mit echtem Südsee Feeling

Menorca ist die östlichste und zur gleichen Zeit nördlichste Balearen-Insel – sie gilt als kleine Schwester von Mallorca. Mit ihren makellosen Stränden, dem erfrischenden Mittelmeer und ihrer landschaftlichen Ästethik kann sie leicht mit Mallorca konkurrieren. Den markigen Erhebungen der Steilküste im Norden, umgeben von rotsandigen Buchten, setzt der Süden kleine Hügel und flach abfallende, weiß-goldene Sandstrände entgegen. Die Halbe Insel steht unter Naturschutz, z.B. der Nationalpark Albufera d’Es Grau, eins der wichtigsten Feuchtgebiete Europas – hier verbringen zahlreiche Wasser- und Wandervögel den Winter.

Die UNESCO ernannte Menorca zum Biosphärenreservat. Die Hauptstadt Maó liegt am zweitgrößten Naturhafen der Welt. Ursprüngliche Fischerdörfer, ländliche Bergdörfer und geschichtsträchtige Stätten definieren das kulturelle Erbe Menorcas. Eine Insel, die abwechslungsreichen Urlaub garantiert. Die meisten Urlauborte befinden sich im Süden. Die beliebtesten sind Playa de Fornells im Norden, Arenal d’en Castell im Nordosten, S’Algar und Punta Prima im Südosten, Binibeca, Es Canutells, Son Bou und Cala Galdana im Süden, Cala’n Bosch und Cala Santandria im Westen.

Menorca Sehenswürdigkeiten und Ausflugstipps

1. Tipp: Traditionelle Feste auf Menorca

Zu Ehren der Patronen finden in den Sommermonaten an vielen Orten perunkvolle Feierlichkeiten statt. Charakteristisch sind die geschmückten Umzüge und Prozessionen. Jedes Dorf, jede Stadt hat eigene Traditionen und Gewänder. Im Juni z.B. ziehen Reiter in historischen Kostümen durch Ciutadella.

2 Tipp: Naturreservat S’Albufeira des Grau

Millionen von Zugvögeln machen jedes Jahr ihren Zwischenstopp in der größten Süßwasserlagune der Balearen. Auch für die Bewohner von Menorca sind diese Tage immer noch etwas Besonderes.

Über 90 Vogelarten leben in der Lagune, die Teil des 3.440 Hektar großen Nationalparks S’Albufera des Grau ist. Hier gelten strenge Naturschutzbestimmungen, damit sich Zugvögel, Fische und Schildkröten wohlfühlen können. Wassersport ist verboten, die Ruhe bei einer Wanderung um die Lagune ist umso beeindruckender.

3. Tipp: Ciutadella

Ciutadella liegt im Westen Menorcas. Sie ist nach Maó die zweitgrößte Stadt der Insel. Das Stadtbild wird von einer mittelalterlichen Kulisse geprägt – Kirchen, Paläste und schmale Gassen spiegeln die Geschichte der Insel wider.

4. Tipp: Ruinen von Talatí de Dalt

Ruinen von Talatí de Dalt sind ein Ort voller Geschichte. Früher stand hier ein Dorf der Talayots, eines Volkes aus der Bronzezeit, das auf den Balearen heimisch war. Übrig geblieben sind die Ruinen im Südosten Menorcas.

5. Tipp: Nekropole Naveta de Es Tudons

Die Begräbnisstätte aus der Bronzezeit befindet sich in der Nähe von Ciutadella. Besonders beeindruckende ist die hufeisenförmige Architektur.

Sportmöglichkeiten auf Menorca

Surfen / Kitesurfen im Menorca Urlaub

Die Strände an der Nordküste sind die Hotspots auf Menorca – hier weht meist ein kräftiger Nordwind. Bekanntester Surfstrand ist Fornells. Die natürliche Bucht geht bis 500 Meter tief ins Landesinnere. Dank dem Schutz durch die Felsen, ist die Bucht auch für Anfänger geeignet. Bläst jedoch der Mistral direkt aus Norden und es herrscht starke Brandung übernehmen die Profis. Weitere Surfspots sind S’Algar oder die Punta Prima im Südosten.

Segeln auf Menorca

Ebenso wie Mallorca und Ibiza ist Menorca ein ganzjähriges Segelzielgebiet: angenehme Temperaturen, verführerisches Wasser, malerische Buchten und beeindruckende Klippenformationen locken Segelfans an. Ein beliebtes Revier mit zahlreichen Ankerplätzen ist Fornells im Norden , ebenso Son Xoirguer im Südwesten und S’Algar im Südosten.

Tauchen auf Menorca

Bunte Unterwasserwelten, leuchtende Pflanzen, Riffe und Wracks – dazu klares Wasser, angenehme Temperaturen und Sichtweiten bis zu 100 Metern: Die Tauchbedingungen sind sowohl für Profis als auch Anfänger sehr gut. Auf Menorca gibt es mehr als 15 Tauchcenter und über 45 Tauchplätze. Die Südküste eignet sich besonders für unerfahrene Taucher. Die Nordküste ist besonders fischreich. Besonders beeindruckend sind die Unterwasser-Tropfsteinhöhlen Pont d’en Gil im Nordwesten.

Wandern auf Menorca

Entlang der Nordküste verlaufen anspruchsvolle und gleichzeitig attraktive Routen. Hier zeigt sich die Insel von ihrer rauen Seite. Im Süden sind die Wege etwas weniger steil. Die Temperaturen zum Wandern sind besonders im Frühling und Herbst ideal.

 

Einkaufen auf Menorca

Leder, Terrakotta und Schmuck

Wer nach Menorca reist, kommt nicht darum herum: Schuhe und Lederwaren. Menorca ist berühmt für seine Schuhe und Lederwaren. Aber auch Modeschmuck und traditionelle Gefäße aus Terrakotta sind beliebte Shoppingbeute. Das Wahrzeichen der Insel, die Eidechse schmückt auffällig viele Souvenirs.

Die schönsten Strände für den Menorca Urlaub

Menorca Reisen

1. Tipp: Bucht von Cala Galdana

Die Bucht an der Südwestküste gilt mit dem kristallklaren Meer als eine der beschaulichsten Badebuchten im ganzen Mittelmeer. Im flachen Wasser spielen Kinder sicher, während die Eltern entspannt in der Sonne liegen.

2. Tipp: Son Bou

Son Bou ist mit 3 Kilometern der längste Strand Menorcas. Dünen und Naturschutzgebiet umgeben den flach abfallenden Strand – an dem besonders Familien ideal aufgehoben sind.

3. Tipp: Cala en Porter

Dieser attraktive Strand im Süden, inmitten steiler Klippen punktet auch mit Urlaubskomfort und einem ansprechenden Wassersportangebot: Liegen, Schirme, Cafés und Restaurants.

4. Tipp: Strand Cala Blanca

Die Cala Blanca grenzt an die Cala Sandandria im Westen Menorcas. Wegen des weißen Sandes heißt sie weiße Bucht. An der Cala Blanca gibt es auch eine Tauchschule.

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